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24. Juli 2013

Wolverine - Der Weg des Kriegers

ENDLICH ! Geschafft, ich habe endlich Wolverine gesehen... so fucking genious.
Ich rede gar nicht erst groß rum, sondern fange lieber gleich an xD




Originaltitel: The Wolverine
Produktionsjahr: 2013
Genre: Action, Adventure, Fantasy
Laufzeit: 126 min.
Land: USA, Australia
FSK: 12
Premiere: 24.07.2013
Premiere Deutschland: 25.07.2013
Comicvorlage: "Wolverine" - Autor: Stan Lee; Zeichnungen: Jack Kirby (Erstmals erschienen 1963 bei Marvel Worldwide Inc.)
Regiseur: James Mangold
Drehbuch: Christopher McQuarrie, Mark Bomback
Cast: Hugh Jackman, Famke Janssen, Brian Tee, Will Yun Lee, Svetlana Khodchenkova, Hiroyuki Sanada, Rila Fukushima, Tao Okamoto, Hal Yamanouchi und weitere

Inhalt: Mutant Logan (Hugh Jackman), auch bekannt als Wolverine, wird unter zwielichtigen Umständen nach Japan gelockt, das er seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr betreten hat. In einer Welt der Samurai und Yakuza findet er sich unerwartet auf der Flucht mit einer ebenso schönen wie mysteriösen Erbin wieder. Zum ersten Mal wird er mit der Aussicht auf Sterblichkeit konfrontiert, in einer Zeit, in der er an seine emotionalen und physischen Grenzen gelangt. Er ist nicht nur gezwungen, gegen seinen größten Erzfeind Silver Samurai (Will Yun Lee) anzutreten, sondern auch gegen die Schatten seiner eigenen Vergangenheit. Während er versucht, seinen Gegner trotz dessen tödlichen Samurai-Stahls zu besiegen, muss er gleichzeitig einen eigenen inneren Kampf gegen seine Existenz als Mutant ausfechten. Doch an jedem aussichtslos erscheinenden Problem wächst Wolverine und wird dadurch letztendlich stärker als jemals zuvor.




Also eins gleich vorweg: Wer so viel Action erwartet wie in den X-Men Filmen oder in Wolverine: Origins, der ist enttäuscht. Zum Glück wusste ich das schon vorher :)

Diesmal bekommen wir eine ganz andere Seite von Wolverine zu sehen. Der Film schließt an X-Men: Der letzte Widerstand (X-Men: The last Stand) an und Logan quält sich noch immer damit, dass er Jean töten musste, worauf er sich in die Einsamkeit der Berge zurückzieht und nur selten in die Zivilisation zurück kehrt um Besorgungen zu machen.
Er hat sich und Jean geschworen niemanden mehr zu töten und damit gegen sein Leben wie er es bisher geführt hat.

Der Film beginnt seicht, mit Albträumen, Selbstvorwürfen und einer kleinen Kneipenschlägerei ehe es nach Japan geht um einen ehemaligen Soldaten zu besuchen, der im Sterben liegt und der Logan sein Leben verdankt. Parcours über den Dächern von Tokyo, Klingen wetzen im Schnellzug Shinkansen und ein Kampf gegen Ninjas in einer kleinen historischen Stadt... auch wenn der Film ein wenig nachdenklicher und tiefgründiger ist, kommen Scharmützel doch nicht zu kurz.
Für mich, die ich Japan interessant finde und die Kultur mag, ist es witzig zu beobachten, wie Logan das eine oder andere interkulturelle Fettnäpfchen mitnimmt.
Das einzig störende waren viele Szenen in japanisch geführt aber ohne Untertitel. Manchmal hätte man schon gerne gewusst was da getuschelt wird. Wobei ich auch da einen kleinen Vorteil hatte, da ich ab und an mal japanische Dramen sehe und damit Bruchstücke der Sätze verstehen und den Sinn zusammensetzen konnte. Aber für Ottonormalkinobesucher gilt das nicht, daher ein kleiner Abzug. Es stört den Fluss des Filmes nicht, aber könnte ungeduldige Zuschauer nerven.

Alles in allem ist der Film sehr gut, definitiv nicht nur was für Fans von Marvel Comics und damit absolut sehenswert.

PS: Wenn der Film zu Ende ist, nicht gleich aufstehen und gehen. Es gibt noch eine kleine Überraschung, die Lust auf mehr macht ;)


Wer trotzdem lesen will, was nach dem Abspann passiert, kann das hier tun:
Am Ende sieht man zwei Jahre nach den Ereignissen in Japan Logan an einem Flughafen, wo er plötzlich von Magneto/Erik überrascht wird. Dieser bittet ihn um Hilfe, was Logan aufgrund ihrer Vergangenheit nicht ganz unbegründet skeptisch macht. Da betritt der totgeglaubte Professor Xavier die Szene und bestätigt, dass die Menschen eine Waffe zur Vernichtung der Mutanten haben und sie beide Logans Hilfe brauchen. Man darf also gespannt sein wie es weiter geht :)

21. Mai 2013

Seelen

Nachdem ich meinen Blog aufgrund von persönlichen Gründen sehr lange hab schleifen lassen, versuche ich mich nun dazu zu ermuntern wieder regelmäßiger zu schreiben und um das zu verwirklichen, habe ich ein neues Montagsritual: Surprise Sneak Previews auf Englisch.

Gestern habe ich mich also überraschen lassen und nachdem ich (wieder mal) den Boden mit meinem Popkorn gefüttert hatte, ging der Film endlich los.
Zuerst dachte ich, dass sie "After Earth" zeigen würden, aber zu meinem Bedauern hatte man sich "Seelen" ausgesucht.




Originaltitel: The Host
Produktionsjahr: 2013
Genre: Action, Adventure, Romance
Laufzeit: 125 min.
Land: USA
FSK: 12
Premiere: 19.03.2013 in Los Angeles, USA
Premiere Deutschland: 13.06.2013

Regiseur: Andrew Niccol
Drehbuch: Andrew Niccol
Romanvorlage: Stephenie Meyer (Erschienen 2008)
Cast: Saoirse Ronan, Diane Kruger, Max Irons und weitere


Inhalt: Auf der Erde der Zukunft wurde fast die ganze Menschheit von den sogenannten Seelen besetzt. Diese außerirdischen Parasiten nisten sich in den Körpern ihrer Wirte ein und führen fortan deren Leben. Einige "freie" Menschen leisten zwar noch Widerstand, müssen sich aber in abgelegenen Gebieten verstecken und sind stark in der Unterzahl. Eine von ihnen ist die junge Melanie (Saoirse Ronan). Auf einem ihrer Streifzüge trifft sie auf Jared (Max Irons), in den sie sich unsterblich verliebt. Doch schon kurz darauf wird sie von einer sogenannten Sucherin (Diane Kruger) gefasst und von einer Seele vereinnahmt. Fortan teilt sie sich ihren Körper mit der Seele 'Wanderer', kämpft aber mit aller Kraft darum, nicht ganz verdrängt zu werden und ihren Geliebten wiederzufinden, der sich gemeinsam mit einer Gruppe von anderen freien Menschen in der Wüste versteckt hält. Aber nicht nur Melanie sehnt sich nach ihm, auch 'Wanderer', die Jared selbst nie getroffen hat, wird von Melanies Liebe übermannt und beginnt nun ebenfalls, tiefe Gefühle für ihn zu empfinden...





Ich werde mal versuchen so neutal wie möglich zu bleiben, da ich Alien-Movies nicht ausstehen kann seit mein Vater keinen ausgelassen hat und es mir damit echt verdorben hat.
Die Geschichte ist platt und es geht dabei hauptsächlich um den Konflikt zwischen Melanie und Wanda, die sich in zwei unterschiedliche Männer verlieben, was nicht wirklich hilfreich ist wenn man nur einen Körper hat. Die Dialoge sind vorhersehbar und auch nicht wirklich einfallsreich, dabei aber wenig aussagekräftig. Ich habe das Buch von Stephenie Meyer (Autorin der Twilight-Saga) zum Film nicht gelesen, daher kann ich nicht beurteilen wie gut es ist. Von dem was ich aber aus Leseforen erfahren habe, ist der innere Konflikt der beiden Hauptpersonen ein Schwerpunkt und damit natürlich filmisch nicht einfach umzusetzen.

Das einzige was mir wirklich im Gedächtnis geblieben ist, sind die unglaublich tollen Bilder von der Wüste Nevadas mit den Bergen und den Höhlen.

Der Film ist meiner Meinung nach nur was für Leute mit speziellem Interesse an Büchern von Stephanie Meyer, denn man kann diese Sifi-Liebesschnulze nicht wirklich jemandem empfehlen.